AGB Bethge Immobilien

Durch Erteilung des Auftrages erklärt sich der Auftraggeber mit den nachstehenden Geschäftsbedingungen einverstanden
Die Annahme unserer Dienstleistung oder unserer Angebotsangaben genügen zum Zustandekommen eines Maklervertrages zu den genannten Geschäftsbedingungen

1. Doppeltätigkeit (nur bei Verkauf)
Der Makler darf sowohl für den Auftraggeber (Verkäufer) als auch für den Kunden (Käufer) tätig sein.

2. Weitergabe von Informationen an Dritte
Die Weitergabe von Informationen an andere Personen ist ohne schriftliche Zustimmung des Maklers untersagt. Dem Makler steht auch dann ein Provisionsanspruch gegenüber dem Kunden zu, wenn dieser gegen dieses Verbot verstößt, unberechtigterweise Informationen an einen Dritten weiter gibt und der Dritte den Hauptvertrag, ohne den Makler einzubeziehen, abschließt.

3. Maklercourtage sowie Erstattung von Aufwendungen
Bei Objekten, die zum Kauf oder Vermietung angeboten werden, ist grundsätzlich die Maklercourtage fällig.
Diese beträgt für den Vertragspartner bei

Kauf: 3,57 % vom notariellen Kaufpreis inkl. MwSt
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Für den Auftraggeber (Vermieter) bei Vermietung:

Vermietung : 2,38 Monatskaltmieten inkl.19% MwSt.

Vermietung gewerbliche Objekte: 2,38 Monatskaltmieten incl. 19% MwSt.
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Für den Auftraggeber (Mieter) nach Erteilung eines schriftlichen Suchauftrags:
Bei Zustandekommen eines Mietvertrags mit dem Wohnungs-/ Hauseigentümer eines nicht im Bestand des Maklers befindlichen Mietobjekts.
2,38 Monatskaltmieten inkl. 19% MwSt.
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Die Provision wird 8 Tage nach Rechnungslegung fällig, frühestens jedoch mit Rechtskräftigkeit des Kauf- oder Mietvertrages.
Für den Fall, dass der Hauptvertrag nicht zustande kommt, steht dem Makler ein Ersatz der nachgewiesenen Aufwendungen, z.B. für Porti, Telefon, Insertion in Zeitungen und Internet, Objektbesichtigungen, Fahrtkosten usw. zu. Die Erstattung darf jedoch 25% der zu erwartenden Provision nicht überschreiten.

4. Pauschaler Aufwendungsersatz
Dem Makler steht ein pauschaler Aufwendungsersatz in Höhe von 10% der vorgesehenen Gesamtprovision zu, wenn der Auftraggeber trotz vorangegangener Unterlassungsaufforderung weiterhin so schwerwiegend gegen den Vertrag verstößt, dass dem Makler objektiv die Zusammenarbeit nicht mehr zugemutet werden kann.

5. Provisionsanspruch bei nachträglicher Aufhebung des Kaufvertrages
Der Provisionsanspruch des Maklers entfällt nicht, wenn der nachgewiesene oder vermittelte Hauptvertrag nachträglich aufgehoben oder rückgängig gemacht oder einvernehmlich aufgehoben wird.

6. Pflicht des Kunden zur Prüfung der Angaben im Exposé
Der Makler weist darauf hin, dass die Angaben im Exposé Angaben des Verkäufers sind, die der Kunde vor Abschluss des Vertrages selbst überprüfen muss. Der Makler haftet nicht für die Richtigkeit der Angaben im Exposé.

7. Vertragsstrafe bei Nichtabschluss des Hauptvertrages
Vermittelt der Makler nachweislich einen vertragsbereiten Interessenten und schließt der Auftraggeber mit diesem keinen Hauptvertrag ab, so hat der Auftraggeber dem Makler eine Pauschale von 10 % der vereinbarten Provision zu vergüten.

8. Rückfrageklausel
Der Auftraggeber verpflichtet sich, vor Abschluss des Hauptvertrages mit einem Interessenten beim Makler nachzufragen, ob sich der Interessent infolge der Tätigkeit des Maklers mit dem Auftraggeber in Verbindung gesetzt hat. Der Auftraggeber bevollmächtigt den Makler zur Einsicht in die Grundbuchakten und zur Rückfrage beim Notar.

9. Haftungsbegrenzung des Maklers
Die Haftung des Maklers ist auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten begrenzt. Ausgenommen hiervon sind Verletzungen von Leben, Körper und Gesundheit.

10. Gerichtsstand
Gerichtsstand ist der Firmensitz des Maklers.

11. Schriftform
Vertragliche Änderungen und Ergänzungen sind nur in Schriftform wirksam.